Miteinander

Eine Stadt für alle – solidarisch, offen, barrierefrei!

Wie gut eine Stadt funktioniert, zeigt sich im Miteinander: zwischen Jung und Alt, zwischen Alteingesessenen und Neuzugezogenen, zwischen denen, die viel haben, und denen, die Unterstützung brauchen. Wir wollen ein Diepholz, in dem niemand außen vor bleibt – von der Kita bis zur Pflege, vom Jugendtreff bis zum Beirat. Dazu gehört auch, sozialen Wohnraum über das ganze Stadtgebiet zu verteilen, damit Nachbarschaften bunt gemischt bleiben, statt dass soziale Brennpunkte entstehen.

Dafür setzen wir uns ein:

  • Junge Menschen in den Mittelpunkt. Kinder und Jugendliche sollen noch stärker an der Kommunalpolitik beteiligt werden – mit dem kommunalpolitischen Praktikum wurde ein guter Anfang gemacht. Wir wollen die Beteiligung der Jugend im städtischen Demokratieprozess fördern, ergänzt durch ein regelmäßiges Forum zwischen Jugendlichen und Kommunalpolitik.
  • Ein Make Lab für Jugendliche schaffen. Ein offener Ort mit 3D-Druck, Elektronik, Werkzeug und Medientechnik zum Tüfteln, Lernen und kreativen Gestalten – dafür haben wir bereits in der vergangenen Ratsperiode einen Antrag in den Rat eingebracht. Daran halten wir fest.
  • Den Baggersee als Naturbadestelle einrichten. Der Baggersee im Westen von Diepholz kann ein Ort werden, an dem sich Diepholz im Sommer trifft – naturnah und für alle zugänglich.
  • Soziale Strukturen verlässlich finanzieren. Familien- und Jugendzentren sowie Begegnungsorte für Alle wollen wir stärken, die Haushaltsmittel für soziale Einrichtungen verstetigen und erhöhen – und unabhängige Arbeitslosen-, Schuldner*innen- und Suchtberatungsstellen erhalten und ausbauen.
  • Mehr Beiräte für Diepholz. Menschen mit Migrationsgeschichte und von Barrieren betroffene Personen sollen mitentscheiden – etwa über einen Integrations- und Migrationsbeirat. Gemeinsam mit den Diepholzer Betrieben wollen wir Netzwerke bilden, die die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern.
  • Barrieren abbauen – überall. Barrierefreiheit im öffentlichen Raum weiter voranbringen, mehrsprachige und barrierearme Kommunikation in einfacher Sprache als Standard in der Verwaltung, kostenlose Hygieneartikel in öffentlichen Gebäuden – vor allem in Schulen.
  • Gesundheit als Daseinsvorsorge. Eine qualitativ hochwertige hausärztliche Grundversorgung fördern, Medizinische Versorgungszentren in kommunaler oder gemeinnütziger Trägerschaft aufbauen und pflegende Angehörige durch mehr Kurzzeitpflegeplätze entlasten.

Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit haben in Diepholz keinen Platz. Wir unterstützen alle zivilgesellschaftlichen Gruppen, die sich ihnen entgegenstellen – denn ein gutes Miteinander verteidigt man gemeinsam.