Unsere Kandidaten

für den Stadtrat in Diepholz

Florian Willnat

Geboren 1978, in Vechta. Aufgewachsen und derzeit wohnend in Diepholz
Verheiratet, zwei Kinder.

Beruflich arbeite ich seit über zwanzig Jahren an der Schnittstelle zwischen IT, Prozessen und Menschen. Komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und praktikable Lösungen zu entwickeln, ist mein tägliches Handwerk. Genau das möchte ich in den Stadtrat Diepholz einbringen – denn viele Entscheidungen, die unseren Alltag prägen, fallen direkt hier vor Ort: beim Bauen, beim Verkehr, bei Grünflächen und bei der Frage, wie offen unsere Stadt mit Informationen umgeht.

Ehrenamtlich engagiere ich mich als Sprecher der NABU Gruppe Diepholz für den Erhalt von Lebensräumen und Artenvielfalt.

Jannis Dierkes

Moin! Ich bin Jannis, 25 Jahre alt, seit 2024 Diepholzer und kurz darauf auch Mitglied bei den Grünen.


Beruflich bin ich als Beamter in der Verwaltung des Landkreises Diepholz im Jugendamt tätig. Dort bin ich mit halber Stelle in der Sachbearbeitung und mit halber Stelle bearbeite ich Querschnittsaufgaben, die das Jugendamt betreffen. So muss ich mit mehreren Akteuren innerhalb der Kreisverwaltung zusammenarbeiten, so z.B. bei der Betreuung des Jugendhilfeausschusses. Da
ich aus meiner Tätigkeit heraus auch die andere Seite zum Stadtrat kenne, hoffe ich, dass ich diese
Kenntnisse in die Ratsarbeit miteinbringen kann und mit einigen Akteuren im Rat zusammenarbeiten
kann, um das Beste für Diepholz zu erreichen.

Da ich selbst auch bereits in einigen Ausschusssitzungen der Stadt als Zuschauer teilgenommen habe,
generell politisch interessiert bin und ein Potenzial in der Stadt Diepholz sehe, habe ich mich dazu
entschieden als Kandidat für die Grünen für den Stadtrat anzutreten. Dabei liegen mir insbesondere
der Klimaschutz für das städtische Kleinklima einer lebenswerten Stadt, die Beteiligung der Jugend an
politischen Entscheidungen und eine stadtgeeignete Mobilität am meisten am Herzen

Joachim Strobel

Beruflich arbeite ich als petrophysikalischer Geologe im Bereich der Endlagersuche und berate daneben unter anderem Projekte im Bereich der Geothermie. Ich bin verheiratet, lebe seit 1991 in Diepholz und habe vier Kinder. Durch meine Kinder und Freunde habe ich erlebt, wie wichtig bezahlbarer Wohnraum für junge Menschen und Familien in Diepholz ist. Bezahlbares Wohnen ist für mich eine der wichtigsten Aufgaben unserer Stadt. Die Stadt sollte ihre Möglichkeiten nutzen, Grundstücke zu fairen Preisen bereitzustellen, ohne Bodenpreissteigerungen zusätzlich anzutreiben.
 
Auch bei der Wärmeversorgung möchte ich einen pragmatischen Weg zur Klimaneutralität gehen. Denn bei der Holzverbrennung wird CO₂ unmittelbar freigesetzt, während dessen erneute Bindung durch nachwachsende Bäume Jahrzehnte dauert. In dieser Zeit trägt das CO₂ bereits zur Erwärmung bei.
Biogas halte ich vor allem dort für sinnvoll, wo es flexibel zur Stromerzeugung eingesetzt werden kann, statt damit langfristig neue Versorgungsstrukturen für gasförmige Energieträger aufzubauen.
 
Die Umstellung von Mobilität und Wärme auf Strom erfordert erhebliche private Investitionen. Deshalb brauchen wir sinnvolle Förderangebote und vor allem eine unabhängige, technologieoffene Beratung. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass ein Gebäude nicht immer erst aufwendig saniert werden muss, damit eine Wärmepumpe sinnvoll betrieben werden kann.
 
Der Verlust des Diepholzer Krankenhauses betrifft unsere Stadt in vielfacher Hinsicht: Mit dem Krankenhaus verlieren wir nicht nur Arbeitsplätze und Infrastruktur, sondern auch einen wichtigen Bestandteil der Stadtgesellschaft. Umso wichtiger ist es, das Medizinische Versorgungszentrum zu erhalten. Gespräche über seine Zukunft müssen aus meiner Sicht deshalb klar auf dieses Ziel ausgerichtet sein. Für unsere Feuerwehr benötigen wir einen Feuerwehrbedarfsplan. Die daraus resultierenden Maßnahmen sollten anschließend konsequent, aber mit Augenmaß umgesetzt werden.

Michael Willnat