Verkehrspolitik muss für alle gemacht werden!
Im gesamten Stadtgebiet ist Mobilität für jeden Menschen ein großes Thema – ob zu Fuß, mit dem Rad, im Bus oder im Auto. Für uns ist dabei klar: Eine gute Verkehrspolitik wird von den verletzlichsten Verkehrsteilnehmenden aus gedacht – von Kindern, älteren Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Wenn der Verkehr für sie sicher ist, ist er es für alle. Unser Leitbild ist die Stadt der kurzen Wege: ein Diepholz, in dem die Ziele des Alltags sicher und bequem ohne Auto erreichbar sind.
Dafür setzen wir uns ein:
- Tempo 30 in ganz Diepholz. Weniger Unfälle, weniger Lärm, mehr Sicherheit – beginnend mit den Schulwegen. Die Einrichtung von Schul- und Fahrradstraßen wollen wir prüfen.
- Ein Fuß- und Radverkehrskonzept für Diepholz. Statt Stückwerk braucht unsere Stadt einen Plan, der Fuß- und Radverkehr als Ganzes denkt – mit sicheren Querungen und attraktiven, barrierefreien Gehwegen.
- Radverkehr ernst nehmen. Radverkehrsachsen definieren, baulich getrennte Radwege bauen, echte Fahrradstraßen einrichten. Der Philosophenweg zeigt, wie ein Teilstück eines durchgehenden Radnetzes aussehen kann – daran wollen wir anknüpfen, bis Diepholz mit dem Rad sicher und ohne Umwege durchquerbar ist.
- Kostenloser ÖPNV, wenn Diepholz feiert. An Großmarkt, Grafensonntag und Stadtfest soll der ÖPNV in Diepholz und seinen Ortsteilen kostenlos nutzbar sein – entspannt hin und zurück, ohne Parkplatzsuche.
- Ladeinfrastruktur ausbauen. Bei neuen Parkplätzen sollen Lademöglichkeiten für Elektroautos verpflichtend sein; die öffentliche Ladeinfrastruktur bauen wir bedarfsgerecht aus.
Wir möchten uns dafür einsetzen, dass die Mobilitätswende auch in Diepholz sichtbar wird – Schritt für Schritt, Straße für Straße.
